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Pressemitteilung vom 18.01.2004

 

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Pressetext Ostsee-Zeitung vom 18.01.2005

 

Pfiffiger Softwareentwickler

Mit einem einfachen, aber leistungsfähigen Programm für auch für den normalen Handwerker hat Andreas Linke den Durchbruch geschafft

Diedrichshagen - Andreas Linke ist Einzelkämpfer. Und zwar einer, der was drauf hat in seinem Job. Er ist Programmierer. Dass das wirklich so ist, kann man nachlesen. Im Internet. Da wird unter www.handwerkermarkt.de – das Portal hat immerhin etwa 16 000 Zugriffe pro Tag – allmonatlich der Tipp des Monats vorgestellt. Zurzeit ist es das Produkt 2DEASY oder übersetzt: Zweidimensioniertes Zeichnen ganz einfach(CAD). Das ist Linkes Produkt. 

Daran habe ich ein ganzes Jahr gearbeitet, immer nach Feierabend, sagt er. Ein hartes Stück war das. Linke glaubt, dass sein Programm eine Alternative zu den bestehenden ist. Es ist ein praktisches, innovatives, aber einfach zu lernendes und bedienendes Programm für den ganz normalen Handwerker, wie den Elektriker, Installateur oder die ambitionierte Schneiderin. Ganz praktikabel, ohne den Schnickschnack, der alles kompliziert, den normalen Handwerker abschreckt und der teuer ist. 

2004 hat der junge Mann sich selbstständig gemacht. Das kleine Unternehmen des 33-Jährigen ist eine Softwareprogrammierung und IT-Dienstleistungsfirma. Der aus Wolgast stammende und nun zusammen mit Ehefrau und zwei Kindern im eigen Diedrichshagener Häuschen wohnende Softwareentwickler hatte zunächst auf der Peene-Werft Schiffselektriker gelernt, aber schon in den späten DDR-Jahren mit der Informatik mehr als nur geliebäugelt. 

Nach den auch beruflich unruhigen Jahren nach der Wende hat sich der besonnen wirkende Mann zum Softwareentwickler umschulen lassen. 

Ich hab gefühlt, das ist meine Welt, sagt Andreas Linke. Und nicht nur das. Parallel zur Ausbildung ging er Klinken putzen bei verschiedenen Firmen und fragte an, ob dort nicht Bedarf bestände, dass er das eine oder andere Softwareproblem im Unternehmen lösen könnte. Unentgeltlich, versteht sich. Die Arbeit, die ich dann bekam, half mir nicht nur beruflich weiter voranzukommen, sie brachte auch einen Praktikumplatz ein, bei dem eine Einstellung folgte. Aber als bei der Firma dann die Aufträge zurückgingen, waren die Letzten, die kamen, die Ersten, die gehen mussten. 

Und dann war Andreas Linke soweit. Er erarbeitete sich ein Konzept und sprang ins kalte Wasser der Selbstständigkeit. Zunächst war es die reine Auftragsprogrammierung, ohne dass er seine Stärke, die Softwareentwicklung – und in diesem Bereich wiederum die graphische Visualisierung von Daten im Zusammenhang mit Datenbanken – voll ausspielen konnte. Er hatte zunächst nur die Idee von seinem inzwischen sich auf dem Markt befindlichen Produkt 2DEASY. Und das hat eingeschlagen. Ein großes Hamburger Traditionsunternehmen, das sich mit Fördertechnik beschäftigt, hat eine Spezialversion gekauft. Weitere, nicht unbedeutende Firmen haben sein Produkt überprüfen lassen und sind verblüfft über die Klarheit und Überschaubarkeit des Programms, das im Januar schließlich als Tipp des Monats ins Netz gestellt wurde. Mittlerweile gibt es das Programm auch in Englisch, die Version in französischer Sprache ist in Arbeit. Grund: Andreas Linke will das Programm weltweit anbieten. 

Aber der selbstständige Softwareentwickler ist in gewisser Weise auch unzufrieden und hat einen Wunsch. Er möchte eine Botschaft an die regionalen Unternehmen, an Kommunen und Verbände senden. Und die lautet etwa so: Schaut euch die eigenen Leute, die Firmen im engeren Umfeld gründlich an und sprecht mit ihnen. Die können Aufgaben und Problemen ebenso gut und möglicherweise flexibler und unkomplizierter lösen, als die mit klangvolleren Namen."


Andreas Linke in seinem Büro im eigenen Diedrichshagener Haus. Der Raum ist nicht viel größer als fünf Quadratmeter. Ein leistungsstarker Computer, Fax und Telefon. Viel mehr braucht der Mann nicht an Arbeitsmaterial, um erfolgreich seinen Job machen zu können.

Bericht/Foto: Stefan Brümmer
Ostsee-Zeitung

 

 

 

 

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Copyright © 2005 Andreas Linke Softwareentwicklung
Stand: 17. September 2005